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Gesichtsauffüllung: 4 wichtige Tipps für natürliche und sichere Ergebnisse

Frau im weißen Kittel zeigt Frau Hautanalyse auf Tablet, Beratung in moderner Hautarztpraxis.

Die Nachfrage nach ästhetischen Behandlungen entwickelt sich zunehmend in eine natürlichere Richtung: weniger Übertreibung, mehr Wertschätzung für individuelle Gesichtszüge. Um dezente und harmonische Ergebnisse zu erzielen, muss die Sicherheit jedoch an erster Stelle stehen.

Der Dermatologe Dr. Humberto Ponzio, Dozent bei Afya Educação Médica in Porto Alegre, nennt nachfolgend die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für alle, die eine Gesichtsauffüllung planen und Risiken vermeiden möchten.

1. Ihre Vorgeschichte zählt – und zwar erheblich!

Haben Sie sich vor 10, 20 oder 30 Jahren einer ästhetischen Behandlung unterzogen, sollten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt unbedingt darüber informieren. Frühere, dauerhafte Produkte wie PMMA (Polymethylmethacrylat) oder Silikon verbleiben in der Haut und können auf neue Anwendungen von Hyaluronsäure ungünstig reagieren.

2. Die Risiken dauerhafter Produkte

Permanente Substanzen wie PMMA können noch bis zu 10 Jahre nach der Anwendung Komplikationen und Abwehrreaktionen verursachen. Der Filler bleibt zwar dauerhaft im Gewebe, doch das Gesicht verändert sich weiterhin – wodurch sich das Ergebnis im Laufe der Zeit verformen kann.

3. Bestehen Sie auf einem „Röntgenbild“ Ihres Gesichts

Inzwischen kann vor jeder Injektion mit einer Nadel oder Kanüle eine hochfrequente dermatologische Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Dieser Ultraschall zeigt, wo sich Arterien, Venen und ältere Filler befinden. So lässt sich vermeiden, dass die behandelnde Person riskante Bereiche verletzt und Nekrosen verursacht.

4. Keine „Standardlösung“ bei der Gesichtsauffüllung

Eine gute Harmonisierung berücksichtigt Ihre individuelle Gesichtsstruktur und stellt jenes Volumen wieder her, das im Laufe der Jahre verloren gegangen ist – ohne Ihre ursprünglichen Merkmale zu verändern. Seien Sie bei Methoden vorsichtig, durch die alle Menschen gleich aussehen; dies wird als Uniformierung bezeichnet.

Von Grazieli Binkowski

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